Mit der Color Fantasy nach Oslo

Mai 2007

Für ein wenig Kreuzfahrt-Flair und einen Kurzbesuch von Oslo habe ich mich über Pfingsten an Bord der Color Fantasy begeben. Und so sieht es aus, wenn man mit einem großen Schiff unterwegs ist: 

Die Color Fantasy am Hafen von Kiel.

Check-In beinahe wie am Flughafen.

  

Flanieren auf der Fantasy Promenade. 

Drachen- und Ritter-Deko gab es in der bordeigenen Disco.

Im noblen Restaurant konnte man beim Essen einen Blick aufs Wasser werfen. Die Preise für ein Menü sind allerdings ebenfalls sehr nobel.

Neben Disco und Casino gibt es zur Unterhaltung auch abendliche Shows und anschließend Live-Musik.

Nach einer Nacht auf dem Schiff legten wir gegen 9.30 Uhr im Hafen von Oslo an und hatten im Anschluss einige Stunden Zeit, um uns die Stadt anzusehen. 

Land in Sicht ... Der erste Blick vom Schiff aus auf Norwegen. 

Ein Spaziergang am Hafen entlang (hinten links im Bild ist das Rathaus zu sehen).

Vom Hafen aus ging es in Richtung Königsschloss, welches gut zu Fuß zu erreichen ist. Das Straßensystem in Oslo ist zudem sehr praktisch angelegt, so dass ein Verlaufen auch für nicht Ortskundige schwierig sein sollte. Es sei denn, man lässt sich zu sehr von dem Fliederduft vom Straßenrand her betören ... 

  Klein Ulrike und der Flieder ... Die Hose habe ich natürlich extra farblich passend angezogen ;o) 

Einer Durchquerung des angrenzenden Parks folgte eine Besichtigung des nächsten Parks, und zwar des Skulpturenparks Vigelandspark. Ca. 15 bis 20 Gehminuten vom Schloss aus. Um das System der öffentlichen Verkehrsmittel zu begreifen oder ein Taxi zu finden, hätte ich vermutlich länger gebraucht. Menschen mit mehr Geduld haben natürlich vor Ort die Möglichkeit, die Fahrgerätschaften zu nutzen.   

Im Vigelandspark ist auf einer Fläche von rund 32 Hecktar eine Vielzahl von Skulpturen zu sehen. All das ist das Ergebnis einer über 40jährigen Arbeit des Künstlers Gustav Vigeland.

Vom Haupteingang führt eine Brücke mit einer Allee von Skulpturen auf einen Brunnen zu. Weiter geht es eine Treppe hinauf zur nächsten Figurengruppe, aus deren Mitte sich der 17 Meter hohe Monolith erhebt. Eine Skulptur, die aus einem einzigen Steinbrocken herausgehauen und von Vigeland selbst gerne als "Menschensäule" bezeichnet wurde. Insgesamt zeigt der Monolith 121 menschliche Figuren jeglichen Alters. 

Fazit: Der Vigelandspark ist auf jeden Fall sehenswert und für eine Kurzreise inkl. Kreuzfahrt-Antesten war es allgemein auch sehr nett ;-)

Text + Fotos: Ulrike Stegemann